Craps online spielen in Deutschland 2026: zwischen lizenziertem Tisch und Offshore-Angebot
Craps ist in Deutschland ein Nischenspiel mit großer Mechanik und kleiner Lobby. Der Würfel wirkt auf den ersten Blick einfach, doch die Frage, wo ihn Spieler in Deutschland überhaupt legal finden können, ist es nicht. Zwischen einer schmalen Auswahl staatlich konzessionierter Tische und einem breiten Offshore-Markt klafft eine Lücke, die jede Seite anders vermarktet. Wer Craps spielen will, muss zuerst verstehen, unter welcher Lizenz ein Anbieter überhaupt an den Start gehen darf.

Aktualisiert am 23 September 2026, geprüft gegen die GGL-Whitelist und die Angaben der Anbieter selbst.
Inhaltsverzeichnis
- Spielauswahl und Vergleich: Acht Craps-Anbieter in Deutschland nebeneinander
- Funktionsweise von Craps: was am Craps-Tisch wirklich passiert
- Rechtslage: warum Craps in Deutschland eine Lizenzfrage ist
- Verantwortungsvolles Spielen: Schutzmechanismen unter der GGL-Erlaubnis
- Anbieter im Detail: drei lizenzierte Marken und fünf Offshore-Casinos
- Craps als Live-Tisch: Anbieter und ihre Spielauswahl
- Boni und ihre realen Kosten: was ein Craps-Bonus wirklich kostet
- Zahlungen, Limits und Spielablauf an deutschen Craps-Tischen
- Craps-Risiken und Spielsuchtprävention
- Häufige Fragen zu Craps in deutschen Online-Casinos
Spielauswahl und Vergleich: Acht Craps-Anbieter in Deutschland nebeneinander
Die folgende Tabelle stellt die acht Anbieter nebeneinander, die für Craps-Spieler in Deutschland im Jahr 2026 tatsächlich erreichbar sind – drei davon mit deutscher Erlaubnis, fünf als Offshore-Marke ohne Whitelist-Eintrag. Die Spalten lesen sich als vier Fragen: Welche Lizenz führt der Anbieter? Unterstützt er Craps nach eigenen Angaben oder nur über Drittlistings? Welche Konditionen nennt er in seinen allgemeinen Geschäftsbedingungen? Und welcher Marke gehört das Angebot überhaupt?
| Marke | Lizenzstatus (GGL-Whitelist) | Craps im Angebot | Ausgewählte Konditionen |
|---|---|---|---|
| JackpotPiraten | Whitelist – Virtuelle Automatenspiele | – | Slots-Erlaubnis, bundesweit |
| BingBong | Whitelist – Virtuelle Automatenspiele | – | Slots-Erlaubnis, bundesweit, RTP-Übersicht mit über 1.200 Titeln |
| DIE SPIELBANK | Whitelist – staatlich (Sachsen-Anhalt) | Listungen Dritter | Tischspiel-Erlaubnis seit 03.11.2022 |
| Merkur Spiel | Landeskonzession Schleswig-Holstein (Online-Casinospiele) | – | Erlaubnis für Tisch- und Live-Spiele |
| Tipico Games | Whitelist – Virtuelle Automatenspiele | – | Slots-Erlaubnis, bundesweit |
| Wunderino | Whitelist – Virtuelle Automatenspiele | – | Slots-Erlaubnis, bundesweit |
| Ice Casino | kein Whitelist-Eintrag | Listungen Dritter (Evolution) | Curaçao-Lizenz; Rollover 40× auf Einzahlungsbonus |
| Slottica | kein Whitelist-Eintrag | – | Curaçao-Lizenz OGL/2024/1060/0472 |
Die Tabelle trennt bewusst nicht in „besser“ oder „schlechter“. Sie trennt nach Erlaubnistyp: Slots-Erlaubnis der GGL, Tischspiel-Erlaubnis eines Landes, oder keine deutsche Erlaubnis. Craps als Live-Tisch fällt in Deutschland unter die Tischspiel-Erlaubnis – wer dort landet, hat in der Whitelist nur fünf Einträge. Wer Online-Casinospiele anbietet, kann auch Craps anbieten; wer nur eine Slots-Erlaubnis hat, darf Craps in Deutschland nicht offerieren.
Was die Spalten wirklich zeigen
Die Spalte „Lizenzstatus“ unterscheidet drei Klassen. Die GGL-Whitelist führt 166 Einträge (Stand 07.09.2026), davon 34 unter „Virtuelle Automatenspiele“ und nur fünf unter „Online-Casinospiele“ – alle fünf auf Landesebene. Eine Slots-Erlaubnis deckt Craps nicht ab; ein Anbieter mit Slots-Lizenz, der Roulette anbietet, verstärkt sich. Was die Spalte nicht zeigt: dass Offshore-Anbieter in Deutschland Spieler erreichen, ohne eine deutsche Erlaubnis zu haben.
Die Spalte „Craps im Angebot“ greift nur dort, wo eine belastbare Quelle vorliegt. Listungen Dritter sind ausdrücklich nicht die Behauptung des Anbieters selbst; sie zeigen, dass Spieler diese Marke in Craps-Vergleichen Dritter wiederfinden. Wo weder Eigenangabe noch Drittlisting vorliegt, bleibt die Spalte leer – das ist kein „kein Craps“, sondern ein „nicht belegt“.
Die Konditionen-Spalte greift je einen charakteristischen Wert heraus – den Lizenztyp, den Erlaubniszeitpunkt, den Rollover – und schweigt zum Rest. Was eine Marke an Auszahlungsdauer, Bonusstrukturen oder Spielebestand sonst noch mitbringt, gehört in die jeweilige Detailbetrachtung, nicht in eine Sammelspalte.
Funktionsweise von Craps: was am Craps-Tisch wirklich passiert
Craps spielt sich rundenbasiert, nicht spinbasiert. Eine Runde beginnt mit dem Come-Out-Wurf: Der Shooter wirft zwei Würfel, das Ergebnis entscheidet sofort über Pass-Line- und Don’t-Pass-Wetten. Sieben oder elf – der „Natural“ – gewinnt sofort. Zwei, drei oder zwölf – „Craps“ genannt – verliert sofort. Jede andere Zahl (4, 5, 6, 8, 9, 10) wird zum „Point“, und die Runde geht weiter, bis entweder der Point erneut fällt oder eine Sieben die Runde beendet („Seven Out“).

Dieser Zweiphasen-Rhythmus erklärt, warum Craps die höchste Spielgeschwindigkeit jedes Casinospiels hat: Pro Stunde laufen typischerweise über 100 Würfe, an einem vollen Tisch eher 200. Wer am Tisch sitzt, wettet gegen die Bank, aber auch gegen die Würfel selbst – die Würfel sind unberechenbar, die Bank rechnet mit. Diese Mischung aus Tempo und Trägheit macht Craps zum Nervenspiel, nicht zum Strategiespiel.
Grundprinzip der Pass-Line-Wette
Die Pass-Line-Wette ist die einfachste und niedrigste Hausvorteil-Wette am Tisch: 1,41 %, Auszahlung 1:1. Sie gewinnt beim Natural, verliert beim Craps, bleibt bei einem Point stehen und wird aufgelöst, sobald der Point vor der Sieben wiederholt wird. Spiegelbildlich dazu liegt die Don’t-Pass-Wette bei 1,36 % Hausvorteil – marginal besser, aber soziologisch verpönt, weil sie gegen den Shooter spielt.
Wer den Hausvorteil weiter drücken will, setzt nach dem Point eine „Odds-Wette“ hinter die Pass- oder Come-Wette: Diese Wette hat null Hausvorteil, zahlt aber gestaffelt – 2:1 bei Point 4 oder 10, 3:2 bei Point 5 oder 9, 6:5 bei Point 6 oder 8. Die meisten Casinos erlauben das 2- bis 10-Fache des Grundeinsatzes als Odds. Damit lässt sich der effektive Hausvorteil auf unter 0,5 % drücken, sofern das Casino genug Odds annimmt.
Übersicht der Nebenwetten und Hausvorteile
| Wette | Auszahlung | Hausvorteil |
|---|---|---|
| Any Seven | 4:1 | 16,67 % |
| Any Craps | 7:1 | 11,11 % |
| Yo (11) | 15:1 | 11,11 % |
| Hardways | 7:1 oder 9:1 | 9,09–11,11 % |
| Snake Eyes (2) | 30:1 | 13,89 % |
| Big 6 / Big 8 | 1:1 | 1,52 % |
Die Lehre: Craps belohnt Geduld und bestraft Ungeduld. Wer am Tisch sitzt und die Pass-Line plus Odds spielt, gehört zu den wenigen Spielern, die gegen die Bank arbeiten, nicht gegen sich selbst.
Rechtslage: warum Craps in Deutschland eine Lizenzfrage ist
In Deutschland gilt das Glücksspielrecht der Länder, harmonisiert im Glücksspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV 2021). Die gemeinsame Behörde – GGL, Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder mit Sitz in Halle/Saale – vergibt seit dem 1. Juli 2021 bundesweite Erlaubnisse für virtuelle Automatenspiele und Sportwetten. Tischspiele und Live-Casino-Spiele sind davon getrennt: Sie fallen unter „Online-Casinospiele“ und werden auf Landesebene konzessioniert.

Diese Trennung entscheidet, ob ein Anbieter in Deutschland Craps anbieten darf. Eine bundesweite Slots-Erlaubnis deckt Roulette, Blackjack, Craps und Baccarat ausdrücklich nicht ab. Wer in einem GGL-lizenzierten Online-Casino Craps spielen will, sucht vergebens – diese Anbieter dürfen es schlicht nicht. Nur die wenigen Anbieter mit Tischspiel-Erlaubnis eines Landes dürfen Craps-Tische online betreiben.
Die fünf Erlaubnisse für Online-Casinospiele
Die GGL-Whitelist führt zum Stand 07.09.2026 nur fünf Einträge unter „Online-Casinospiele“. Keiner davon ist eine bundesweite GGL-Erlaubnis. Vier liegen bei der Zuständigkeit Schleswig-Holsteins: Merkur Bets Malta Limited, NOVOLINE.DE GmbH, Skill On Net Limited und Tipico Games Limited (Karlsruhe). Eine liegt bei der Staatlichen Lotterie- und Spielbankverwaltung Bayerns. Schleswig-Holstein hat seinen Online-Casinospiel-Markt frühzeitig liberalisiert, Bayern nutzt die landeseigene Spielbankenstruktur – zwei politisch sehr unterschiedliche Wege zum selben Lizenztyp.
Dass Schleswig-Holstein und Bayern derzeit die einzigen Länder sind, die Online-Casinospiele online anbieten, hat Folgen für die Spieler in anderen Bundesländern: Sie können zwar bei diesen Anbietern spielen, weil die Erlaubnis länderübergreifend gilt, aber die Spielauswahl bleibt durch die regulatorischen Rahmenbedingungen eingeschränkt. Craps als Live-Stream ist dort möglich, soweit der Anbieter das Spiel lizenziert hat.
Offshore-Anbieter und das Vollzugsdefizit
Die GGL-Whitelist prüft nur, wer erlaubt ist. Eine schwarze Liste der GGL gibt es nicht. Wer nicht auf der Whitelist steht, ist nicht automatisch „illegal“ im Wortsinn – aber sein Angebot ist in Deutschland nicht erlaubt. Die Rechtsfolgen sind im Strafgesetzbuch verankert: § 284 StGB bedroht das Veranstalten unerlaubten Glücksspiels mit bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe, § 285 StGB die bloße Teilnahme mit bis zu sechs Monaten oder Geldstrafe. Die Vollzugspraxis zielt auf Anbieter, nicht auf Spieler – aber ein Freifahrtschein für Spieler ist das nicht.
Der Tätigkeitsbericht 2025 der GGL beziffert den nicht regulierten Anteil am Online-Glücksspielvolumen für 2024 mit 23 Prozent, was eine Kanalisierungsquote von 77 Prozent ergibt. Das ist kein Erfolg und kein Versagen, sondern eine Momentaufnahme: Etwa jeder vierte Euro, der in Deutschland online gesetzt wird, fließt an Anbieter ohne deutsche Erlaubnis. Für 2025 selbst hat die GGL keine eigenständigen Zahlen veröffentlicht.
Warum die Spielauswahl an Craps-Tischen so klein bleibt
Die Kombination aus enger Lizenzierung, hoher Studio-Kosten für Live-Craps und der Tatsache, dass Craps im deutschsprachigen Markt eine kleine Fangemeinde hat, führt zu einer schmalen Auswahl. Live-Craps erfordert Würfel, ein spezielles Tische und eine Kamier, die die Spielmechanik korrekt abbildet – Evolution Gaming ist der wichtigste Studio-Anbieter, aber nicht jeder Tisch wird ins deutsche Lizenzregime eingebracht. Slots-Anbieter können Craps nicht anbieten, auch wenn Craps dem Spielcharakter nach zu den Tischspielen gehört – die Erlaubnis schreibt die Spielkategorie fest.
Spieler, die Craps online spielen wollen, landen daher fast zwangsläufig entweder bei einem der wenigen landeskonzessionierten Anbieter oder bei einem Offshore-Casino. Beide Wege haben Vor- und Nachteile, die im Folgenden sichtbar werden.
Verantwortungsvolles Spielen: Schutzmechanismen unter der GGL-Erlaubnis
Lizenzierte Online-Casinos in Deutschland müssen ihre Spieler an zwei Schutzregistern anmelden, bevor der erste Einsatz erfolgt. OASIS ist die Sperrdatei für selbst- oder drittgeschlossene Spieler, die bundesweit gilt. Wer einmal in OASIS eingetragen ist, darf in keinem lizenzierten deutschen Casino mehr spielen – weder online noch in Spielbanken oder Spielhallen. Die Eintragung erfolgt auf Antrag des Spielers oder durch Dritte (Angehörige, Behörden) und gilt mindestens ein Jahr.
LUGAS ist die zweite Säule und besteht aus zwei Dateien: der Limitdatei und der Aktivitätsdatei. Die Limitdatei setzt das anbieterübergreifende Einzahlungslimit durch – standardmäßig 1.000 Euro pro Monat, erhöhbar gegen Einkommensnachweis. Die Aktivitätsdatei erkennt paralleles Spiel und verhindert, dass ein Spieler bei mehreren Casinos gleichzeitig aktiv ist. Beide Dateien wirken zusammen: Wer bei einem Anbieter 600 Euro im Monat einzahlt, kann bei einem zweiten nur noch 400 Euro einzahlen, bevor das Limit greift.
Einzahlungslimits und ihre Mechanik
Das anbieterübergreifende Einzahlungslimit von monatlich 1.000 Euro gilt seit Inkrafttreten des GlüStV 2021 und ist eine der zentralen Schutzmaßnahmen. Auf Antrag und gegen Einkommensnachweis können Spieler das Limit erhöhen – üblich sind Stufen auf 2.500, 5.000 oder mehr Euro. Die Erhöhung ist kein Automatismus; sie wird durch das Casino geprüft. Wer das Limit senken will, kann das jederzeit tun, eine Erhöhung frühestens nach 90 Tagen Wartezeit beantragen.
Für Craps-Spieler bedeutet das: Selbst mit erhöhtem Limit ist der maximale Verlust pro Monat begrenzt. Craps-Tische mit höheren Mindesteinsätzen sind in Deutschland unüblich; 5 Euro pro Wette sind das obere Ende des Üblichen. Bei 200 Würfen pro Stunde und einem durchschnittlichen Verlust von 1,41 Prozent pro Wette summiert sich das Limit bei intensivem Spiel relativ schnell. Wer mehr Action will, muss das Limit erhöhen – und damit bewusst eine Schutzmaßnahme lockern.
Spieleinsatzgrenzen und Pausenregeln
Seit dem 1. Juli 2026 gilt ein neuer, gestaffelter Spieleinsatz für virtuelle Automatenspiele: 1 Euro pro Spin als Basis für jeden Spieler, 3 Euro für Spieler ab 21 Jahren, 5 Euro für Spieler ab 21 Jahren nach einer 90-tägigen Qualifikationsphase. Die höheren Stufen sind optional; Anbieter können bei 1 Euro bleiben. Die Stufen laufen nach derzeitigem Stand zum 31. Dezember 2027 aus.
Diese Stufen betreffen Craps nur theoretisch: Craps ist kein virtuelles Automatenspiel, sondern ein Tischspiel. Die 5-Sekunden-Pause zwischen Spielen gilt aber auch für Tischspiele und ist Teil der seit 2021 geltenden Pausenregel. Wer Craps live streamt, muss zwischen den Würfen mindestens fünf Sekunden warten – das verlangsamt das Spiel und zwingt zu Pausen.
Spielsuchtprävention außerhalb der GGL
Lizenzierte Anbieter bieten zusätzlich Limits, Reality-Checks, Selbstausschluss per Mausklick und Links zu Hilfsorganisationen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) betreibt die Telefonberatung zur Glücksspielsucht unter 0800 137 27 00. Für Spieler in Schleswig-Holstein gibt es zudem die landesspezifischen Anlaufstellen. Offshore-Casinos sind an keines dieser Systeme angeschlossen – OASIS, LUGAS und die deutsche Spielerberatung gelten dort nicht.
Anbieter im Detail: drei lizenzierte Marken und fünf Offshore-Casinos
JackpotPiraten
JackpotPiraten wird von der DGGS Deutsche Gesellschaft für Glücksspiel mbH betrieben, die auch BingBong betreibt. Beide Plattformen teilen sich denselben Mutterkonzern, aber einen unterschiedlichen Spielebestand. Die Lizenz ist eine bundesweite Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele, keine Tischspiel-Erlaubnis. Craps wird hier nicht angeboten, und das ist auch nicht möglich – die Slots-Erlaubnis deckt Tischspiele ausdrücklich nicht ab.
Das Angebot zielt auf Slot-Spieler, die ein thematisch aufgemotztes Casino-Erlebnis wollen. Die Plattform ist Mobile, Gaming, bunt und thematisch auf Piraten-Ästhetik getrimmt. Wer hier spielt, spielt Slots, nicht Craps. Der RTP-Überblick, anders als bei BingBong.de, ist nicht im selben Umfang öffentlich gelistet.
BingBong
BingBong.de gehört ebenfalls zur DGGS mbH und teilt mit JackpotPiraten denselben Lizenztyp und denselben Eigentümer, aber einen anderen Spielebestand. Die Plattform listet über 1.200 Spiele von mehr als 15 Herstellern in ihrer öffentlichen RTP-Übersicht – ein Transparenzmerkmal, das nicht selbstverständlich ist. Auch hier gilt: Slots-Erlaubnis, keine Craps-Tische, keine Roulette-Tische. Das „BingBong“ im Namen bezieht sich auf Bingo, nicht auf Tischspiele.
Für Craps-Spieler ist BingBong kein Ziel – aber wer parallel Slots spielen will, findet in der RTP-Übersicht eine der wenigen öffentlichen Quellen, um die Auszahlungsquoten verschiedener Anbieter zu vergleichen. Wer Craps spielen will, ist hier falsch.
DIE SPIELBANK
Die Spielbank ist die Plattform der Sächsischen Spielbanken-GmbH & Co. KG. Die Erlaubnis besteht seit dem 03.11.2022 und wurde über das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt erteilt – ein seltener Fall, in dem Sachsen-Anhalt als Lizenzgeber für ein sächsisches Landesunternehmen auftritt. Die Spielbank bietet Tischspiele an, weil sie als staatlicher Anbieter den klassischen Spielbankbetrieb digital verlängert.
Craps ist hier nach Drittlistings verfügbar – die arbeiteitscraps.com, Besteonlinecasinos.com und Casinospiele.de listen DIE SPIELBANK als Craps-Anbieter. Das ist kein Eigenmarketing des Anbieters, sondern eine Fremdeinschätzung. Ob DIE SPIELBANK tatsächlich Craps-Tische live streamt oder ob die Listungen auf der Spielbank-Erfahrung in Sachsen-Anhalts Spielbanken beruhen, ist aus den verfügbaren Quellen nicht eindeutig zu klären.
Merkur Spiel
Merkur Spiel wird von Merkur Bets Malta Limited betrieben, mit Lizenz über Schleswig-Holstein. Das ist einer der vier Anbieter in Deutschland, die eine Tischspiel- und Live-Casino-Erlaubnis auf Landesebene haben. Die Merkur-Marke gehört zur Gauselmann-Gruppe, einem traditionsreichen deutschen Spielautomaten-Hersteller. Schleswig-Holstein hat in der Vergangenheit Online-Casinospiele liberalisiert; diese Politik wurde unter dem GlüStV 2021 zwar grundsätzlich überformt, aber bestehende Erlaubnisse bleiben wirksam.
Für Craps-Spieler ist Merkur Spiel eine relevante Adresse – die Erlaubnis deckt Tischspiele ab, und Schleswig-Holsteins Lizenzregime ist eines der wenigen, das schrittweise erweitert wurde. Welche Craps-Variante genau angeboten wird, geht aus den verfügbaren Quellen nicht hervor.
Tipico Games
Tipico Games Limited ist ebenfalls über Schleswig-Holstein lizenziert – die Online-Casinospiele-Erlaubnis gilt. Tipico ist primär als Sportwetten-Anbieter bekannt, hat aber mit games.tipico.de ein eigenes Casino-Angebot. Die Marke Tipico ist im deutschsprachigen Raum stark vertreten; die Spielbank-Erlaubnis kommt aus Karlsruhe, einem zweiten Schleswig-Holsteiner Lizenz-Cluster.
Welche Craps-Variante angeboten wird, ist aus den verfügbaren Quellen nicht eindeutig. Tipico Games listet sich selbst als Casino mit Spielautomaten und Tischspielen; Craps gehört zu den möglichen Tischspielen, ist aber nicht explizit bestätigt.
Wunderino
Wunderino wird von Megapixel Entertainment Limited betrieben und hat eine bundesweite GGL-Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele. Die Marke Wunderino gehört zur Kindred-Gruppe, einem börsennotierten skandinavischen Glücksspielkonzern. Hier liegt der Knackpunkt: Die Erlaubnis deckt Slots, nicht Tischspiele. Wer bei Wunderino Craps spielen will, sucht vergebens – das Angebot beschränkt sich auf virtuelle Automatenspiele.
Wunderino ist für Craps-Spieler irrelevant, weil das Lizenzregime Craps nicht abdeckt. Für Slots-Spieler ist Wunderino eine etablierte Adresse mit deutscher Erlaubnis und damit OASIS/LUGAS-Anbindung.
Ice Casino
Ice Casino wird laut WhiteBox B.V. mit Sitz in Curaçao betrieben, Company Number 155412. Es ist nicht auf der GGL-Whitelist gelistet, kein deutsches Lizenzregime, keine OASIS/LUGAS-Anbindung. Die Plattform bietet laut Drittlistings Craps-Tische von Evolution Gaming an – Evolution ist der wichtigste Live-Studio-Anbieter weltweit und stellt auch vielen Offshore-Marken Craps-Tische zur Verfügung. Für den Einzahlungsbonus nennt Ice Casino einen Rollover von 40×, für Freispielgewinne 35×.
Spieler in Deutschland bewegen sich bei Ice Casino in einem rechtsfreien Raum: Die Plattform ist in Curaçao reguliert, aber nicht in Deutschland. Auszahlungen sind nach EStG und GwG-Regeln anderer Jurisdiktionen möglich, aber nicht garantiert. Wer hier spielt, spielt ohne deutsche Schutzmechanismen.
Slottica
Slottica wird laut Atlantic Management B.V. mit Sitz in Curaçao betrieben, Lizenz OGL/2024/1060/0472. Auch Slottica ist nicht auf der GGL-Whitelist, hat keine deutsche Erlaubnis, keine Anbindung an OASIS oder LUGAS. Im Gegensatz zu Ice Casino führt Slottica nach den verfügbaren Quellen kein Craps im Angebot – weder als Live-Tisch noch als RNG-Spiel. Slottica ist in erster Linie ein Slot-Casino mit Sportwetten-Sektion.
Für Craps-Spieler ist Slottica damit doppelt irrelevant: kein Craps und keine deutsche Erlaubnis. Die Lizenz OGL/2024/1060/0472 ist eine Curaçao-Lizenz und entfaltet in Deutschland keine rechtliche Wirkung.
Craps als Live-Tisch: Anbieter und ihre Spielauswahl
Wer Craps online spielen will, hat technisch zwei Möglichkeiten: Craps als RNG-Spiel (computergenerierte Würfel) oder Craps als Live-Tisch mit echten Würfeln und einem Dealer. RNG-Craps ist seltener und wird von einigen Spieleherstellern als „First-Person“-Variante angeboten. Live-Craps ist die häufigere Variante und wird von wenigen Studios produziert – Evolution ist der wichtigste Anbieter, daneben gibt es Pragmatic Play Live und einige Nischenstudios.
In Deutschland ist Live-Craps nur über die fünf Online-Casinospiele-Erlaubnisse zugänglich. Diese Erlaubnisse sind landesspezifisch, aber länderübergreifend wirksam. Schleswig-Holstein hat vier Erlaubnisse erteilt (Merkur, NOVOLINE, Skill On Net, Tipico Games), Bayern eine (Staatliche Lotterie- und Spielbankverwaltung). Welche dieser Anbieter tatsächlich Live-Craps anbietet, ist nicht öffentlich einheitlich dokumentiert; DIE SPIELBANK wird in Drittlistings als Craps-Anbieter geführt.
Drittlistings als Indikator, nicht als Beweis
Drittlistings auf arbeiteitscraps.com, Besteonlinecasinos.com oder Casinospiele.de sind Vergleichsportale, die eine Craps-Sektion pflegen. Diese Portale finanzieren sich oft über Vermittlungsprovisionen und listen Anbieter, die Craps im Programm haben – auch solche ohne deutsche Lizenz. Ice Casino taucht in solchen Listen auf, weil Evolution Craps-Tische auch für Offshore-Marken bereitstellt. Dass ein Anbieter in einer Drittliste steht, sagt nichts darüber, ob der Anbieter eine deutsche Erlaubnis hat oder ob das Craps-Angebot tatsächlich erreichbar ist.
Wer sich auf Drittlistings verlässt, sollte prüfen: Steht der Anbieter auf der GGL-Whitelist? Wenn nicht, ist das Craps-Angebot in Deutschland nicht legal verfügbar – auch wenn die Plattform technisch erreichbar ist.
Hausvorteile und Auszahlungsquoten am Live-Craps-Tisch
Die Hausvorteile am Craps-Tisch sind unabhängig vom Anbieter: Pass-Line 1,41 %, Don’t-Pass 1,36 %, Place-Wetten zwischen 1,52 und 6,67 %, Odds-Wetten 0 %. Diese Werte stammen aus der Spielmechanik selbst und werden von keinem Anbieter verändert. Ein Live-Craps-Tisch in Malta unterscheidet sich hausvorteiltechnisch nicht von einem Tisch in Las Vegas.
Anders sieht es bei den Sonderwetten aus: Einige Anbieter bieten Craps-Tische mit modifizierten Auszahlungen für „Snake Eyes“ oder „Boxcars“ (zwei Sechsen) an, um den Hausvorteil weiter zu erhöhen. Wer solche Tische spielt, sollte die Auszahlungstabelle vor dem ersten Wurf prüfen. 30:1 für „Snake Eyes“ ist Standard, aber 29:1 oder 28:1 verschiebt den Hausvorteil nach oben.
Boni und ihre realen Kosten: was ein Craps-Bonus wirklich kostet
Craps-Spieler in Offshore-Casinos treffen auf Bonusangebote, die mit Zahlen werben – „100 % bis 500 Euro“, „40× Rollover“, „5× Auszahlung“. Diese Zahlen klingen erst einmal großzügig. Die Frage ist, was sie konkret bedeuten, wenn ein Spieler sie tatsächlich nutzt. Die Berechnung gehört zum Pflichtprogramm jedes Bonus-Vergleichs.
Die Formel ist einfach, aber ihre Folgen sind es nicht: Wer einen Bonus von 100 Euro bei einem Rollover von 40× annimmt, muss 4.000 Euro Umsatz generieren, bevor eine Auszahlung möglich ist. Bei einem durchschnittlichen Hausvorteil von 1,41 Prozent an der Pass-Line ergibt das einen erwarteten Verlust von rund 56 Euro – also mehr als die Hälfte des Bonusbetrags. Das ist der „Preis“ des Bonus.
Bandbreite der erwarteten Kosten
Nicht jeder Bonus kostet gleich viel. Hier die Bandbreite, die sich aus den genannten Rollover-Bedingungen ergibt:
- Geringer Rollover (25×, 100 Euro Bonus): 2.500 Euro Umsatz, erwarteter Verlust rund 35 Euro bei Pass-Line-only-Spiel.
- Mittlerer Rollover (35×, 200 Euro Bonus): 7.000 Euro Umsatz, erwarteter Verlust rund 99 Euro.
- Hoher Rollover (40×, 500 Euro Bonus): 20.000 Euro Umsatz, erwarteter Verlust rund 282 Euro.
Diese Zahlen sind statistische Mittelwerte über viele Würfe. Sie garantieren weder Gewinn noch Verlust. Sie zeigen aber, dass ein „Bonus“ schnell ein Verlustgeschäft wird, wenn der Rollover hoch und der Hausvorteil niedrig ist.
Warum Craps-Boni oft ungünstig sind
Viele Online-Casinos schließen Craps vom Bonusumsatz aus oder zählen Craps-Wetten nur zu einem Bruchteil. Das ist eine Klausel, die in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen steht und oft übersehen wird. Wer einen Bonus annimmt, sollte prüfen, welche Spiele zählen und zu welchem Prozentsatz. Eine 40×-Bedingung, die nur zu 10 Prozent auf Craps zählt, wird effektiv zu einer 400×-Bedingung – das ist kein Bonus, sondern eine Hürde.
Die Odds-Wetten zählen in vielen Casinos ebenfalls nicht zum Umsatz. Da Odds-Wetten null Hausvorteil haben, würden sie den Bonusumsatz ohne Verlust für den Spieler erfüllen – was die Bank nicht will. Wer nur Odds hinter der Pass-Line spielt, wird in den meisten Casinos vom Bonus ausgeschlossen oder muss die Bedingung mit anderen Spielen erfüllen.
Maximaler Auszahlungs-Cap als versteckte Bremse
Einige Offshore-Casinos begrenzen die Auszahlung aus einem Bonus auf das Fünf- oder Zehnfache des Bonusbetrags. Wer 100 Euro Bonus annimmt und damit 1.000 Euro Gewinn macht, kann nur 500 Euro oder 1.000 Euro auszahlen – der Rest verfällt. Das ist eine Klausel, die den erwarteten Bonuswert drastisch senkt. Ein 100-Euro-Bonus mit 5×-Cap hat einen realen Wert von höchstens 500 Euro Auszahlung minus 56 Euro erwartetem Verlust = 444 Euro erwartetem Gewinn – sofern der Spieler Glück hat und den Cap erreicht.
Die Lehre: Craps-Boni in Offshore-Casinos sind kein Geschenk, sondern eine Wette mit schlechterer Quote als das Spiel selbst. Wer in Offshore-Casinos spielt, sollte den Bonus ablehnen und mit echtem Geld spielen – der erwartete Verlust pro Stunde ist dann niedriger als beim Bonus.
Zahlungen, Limits und Spielablauf an deutschen Craps-Tischen
In lizenzierten deutschen Online-Casinos zahlen Spieler mit EU-regulierten Zahlungsdiensten ein, ausschließlich vom Konto des Spielers selbst (§ 6b Abs. 4 GlüStV 2021). Kreditkarten, SEPA-Lastschrift, Sofortüberweisung, PayPal, paysafecard und Trustly sind üblich. Kryptowährungen sind ausgeschlossen – anonyme Einzahlungen sind verboten, und jede Krypto-Transaktion läuft über pseudonymisierte Adressen, die der Geldwäscheprävention nicht standhalten.
Das anbieterübergreifende Einzahlungslimit von 1.000 Euro pro Monat gilt sofort ab Kontoeröffnung, sofern der Spieler keine Erhöhung beantragt. Eine Erhöhung ist nur gegen Einkommensnachweis möglich, und die Mindestwartezeit zwischen Erhöhungen beträgt 90 Tage. Wer das Limit senken will, kann das jederzeit tun – eine Senkung tritt sofort in Kraft.
Auszahlungswege und -dauer
Auszahlungen in deutschen Online-Casinos laufen über denselben Zahlungsweg wie die Einzahlung, sofern technisch möglich – eine Geldwäschepräventions-Regel. Die Bearbeitungszeit liegt zwischen wenigen Stunden und drei Werktagen, je nach Anbieter und Zahlungsmethode. KYC (Know Your Customer) ist vor der ersten Auszahlung Pflicht: Personalausweis, Adressnachweis und Zahlungsnachweis werden hochgeladen und geprüft.
Offshore-Casinos haben in der Regel schnellere Auszahlungen, weil sie weniger Bürokratie haben – aber auch weniger Schutz bei Streitigkeiten. Wenn ein Offshore-Casino eine Auszahlung verweigert, hat der Spieler keinen deutschen Ansprechpartner. Lizenzierte deutsche Casinos sind über die GGL und die Landesaufsichten erreichbar; Streitfälle können dort eskaliert werden.
Spielmechanik am Live-Craps-Tisch
Ein Live-Craps-Tisch in einem deutschen Online-Casino unterscheidet sich mechanisch nicht von einem Tisch in einer Spielbank: Der Dealer wirft die Würfel, die Kamera fängt den Wurf ein, die Software wertet das Ergebnis aus und zahlt die Gewinne automatisch. Der Spieler setzt digital: Tippen auf das Setzfeld für Pass-Line, Don’t-Pass, Come, Don’t-Come, Place, Odds, Field oder eine Sonderwette.
Der Mindesteinsatz am Live-Craps-Tisch liegt in deutschen lizenzierten Casinos meist zwischen 1 und 5 Euro, der Maximaleinsatz pro Wette zwischen 500 und 2.000 Euro, je nach Anbieter und Lizenz. Wer mit hohen Einsätzen spielen will, muss das Limit erhöhen – oder bei einem Offshore-Casino spielen, wo die Limits weniger restriktiv sind.
Craps-Risiken und Spielsuchtprävention
Craps ist ein Hochgeschwindigkeitsspiel mit niedrigem Hausvorteil – eine gefährliche Kombination. Der niedrige Hausvorteil verleitet dazu, mehr zu setzen, die hohe Geschwindigkeit verhindert das Nachdenken über den Einsatz. Wer 200 Würfe pro Stunde spielt und 5 Euro pro Wette setzt, wettet 1.000 Euro pro Stunde – bei 1,41 Prozent erwartetem Verlust sind das 14,10 Euro pro Stunde. Das klingt wenig, summiert sich aber bei längeren Sessions.
Die Glücksspielbehörde und die Hilfsorganisationen in Deutschland führen Craps nicht als „besonders riskant“ – das gilt eher für Sportwetten und Slots. Aber die Mechanik von Craps (Tempo, Trinkgeld-Kultur am Live-Tisch, soziale Komponente des Shooter-Wechsels) macht das Spiel für impulsive Spieler gefährlich. Limits, Reality-Checks und Selbstausschluss sind deshalb auch für Craps-Spieler sinnvoll.
Selbstausschluss über OASIS
Wer sich selbst ausschließen will, kann einen Antrag bei jedem lizenzierten Online-Casino stellen. Der Antrag wird an OASIS übermittelt und gilt ab dem nächsten Werktag. Die Mindestdauer beträgt ein Jahr, eine Aufhebung ist frühestens nach Ablauf möglich und erfordert eine erneute Prüfung. Wer einmal in OASIS steht, kann bei keinem lizenzierten Anbieter mehr spielen – weder online noch in Spielbanken oder Spielhallen.
Für Craps-Spieler, die ihr Spielverhalten kritisch sehen, ist OASIS der konsequenteste Schritt. Wer nur eine Pause braucht, kann auch eine limitbasierte Selbstsperre beim Anbieter beantragen – das blockiert parallel nicht andere Casinos, ist aber niedrigschwelliger.
Hilfsangebote in Deutschland
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet eine kostenlose und anonyme Telefonberatung unter 0800 137 27 00. Die Anlaufstelle ist werktags besetzt, eine Online-Beratung ist ebenfalls verfügbar. Für Spieler in Schleswig-Holstein gibt es die Landesstelle Glücksspielsucht, für Bayern die Bayerische Akademie für Suchtfragen. Caritas, Diakonie und andere Wohlfahrtsverbände bieten Suchtberatung in jedem Bundesland.
Häufige Fragen zu Craps in deutschen Online-Casinos
Ist Craps in deutschen Online-Casinos legal spielbar?
Craps ist legal spielbar, aber nur über Anbieter mit Online-Casinospiele-Erlaubnis auf Landesebene. Die GGL-Whitelist listet nur fünf solcher Erlaubnisse (Stand 07.09.2026), vier aus Schleswig-Holstein und eine aus Bayern. Slots-Erlaubnisse der GGL decken Craps ausdrücklich nicht ab. Offshore-Casinos ohne Whitelist-Eintrag bieten Craps an, sind aber in Deutschland nicht erlaubt.
Wann gewinnt die Pass-Line-Wette beim Come-Out-Wurf sofort?
Die Pass-Line-Wette gewinnt sofort beim Natural, also bei einer 7 oder 11 im Come-Out-Wurf. Bei jeder anderen Zahl – 2, 3, 12 oder 4, 5, 6, 8, 9, 10 – wird die Runde nicht sofort entschieden. Bei 2, 3 oder 12 verliert die Wette sofort; bei 4, 5, 6, 8, 9 oder 10 wird die Zahl zum Point und die Runde geht, bis der Point oder eine 7 fällt.
Bei welchen Würfelzahlen verliert die Pass-Line-Wette sofort?
Die Pass-Line-Wette verliert beim Craps, also bei einer 2, 3 oder 12 im Come-Out-Wurf. Bei einer 7 oder 11 gewinnt sie. Bei einer 4, 5, 6, 8, 9 oder 10 wird der Point gesetzt; die Wette bleibt offen und wird aufgelöst, sobald der Point vor einer 7 wiederholt wird (gewinnt) oder eine 7 vor dem Point fällt (verliert).
Was bedeutet der Begriff Come-Out-Wurf beim Craps?
Der Come-Out-Wurf ist der Eröffnungswurf einer neuen Runde. Er entscheidet sofort über Pass-Line- und Don’t-Pass-Wetten: 7 oder 11 gewinnt (Natural), 2, 3 oder 12 verliert (Craps), jede andere Zahl wird zum Point und die Runde wird fortgesetzt. Der Shooter würfelt den Come-Out, solange er am Tisch ist; nach einem „Seven Out“ wechselt der Shooter.
Gibt es Craps als Live-Tisch in deutschen Online-Casinos?
Craps als Live-Tisch ist nur über die fünf Online-Casinospiele-Erlaubnisse zugänglich. Schleswig-Holstein hat vier dieser Erlaubnisse erteilt (Merkur Bets Malta, NOVOLINE.DE GmbH, Skill On Net, Tipico Games), Bayern eine (Staatliche Lotterie- und Spielbankverwaltung). Welche dieser Anbieter tatsächlich Live-Craps streamen, variiert; Drittlistings nennen zusätzlich DIE SPIELBANK als Craps-Anbieter.
Welche Grundwetten gibt es beim Craps neben der Pass-Line?
Neben der Pass-Line und ihrem Spiegel Don’t-Pass gibt es die Come- und Don’t-Come-Wetten (Hausvorteil 1,41 und 1,36 Prozent), die Place-Wetten auf 4, 5, 6, 8, 9 oder 10 (1,52 bis 6,67 Prozent Hausvorteil), die Odds-Wetten hinter Pass/Come (0 Prozent Hausvorteil), die Field-Wette (zahlt 2:1 auf 2 und 12), und Sonderwetten wie Any Seven, Any Craps, Yo, Hardways sowie Big 6 und Big 8. Die meisten Sonderwetten tragen einen Hausvorteil zwischen 9 und 17 Prozent.
Erstellt von der Redaktion von „Casino Ohne Limit Info”.
